REM-Deprivation — Gezielter oder versehentlicher Entzug von REM-Schlaf. Folgen: emotionale Instabilität (REM ist für emotionale Regulierung essenziell), schlechtere Gedächtniskonsolidierung kreativer und emotionaler Inhalte, erhöhte Angstbereitschaft, Hyperreaktivität der Amygdala. Alkohol ist die häufigste Ursache unbeabsichtigter REM-Deprivation — er unterdrückt REM in der ersten Nachthälfte. Antidepressiva (SSRI, SNRI) und klassische Schlafmittel (Benzodiazepine) supprimieren REM ebenfalls. REM-Rebound nach REM-Deprivation: intensive, oft beunruhigende Träume als Kompensation. Chronische REM-Deprivation ist mit erhöhtem Depressionsrisiko assoziiert.
REM-Deprivation
Gezielter oder versehentlicher Entzug von REM-Schlaf. Folgen: emotionale Instabilität (REM ist für emotionale Regulierung essenziell), schlechtere Gedächtniskonsolidierung kreativer und emotionaler Inhalte, erhöhte Angstbereitschaft, Hyperreaktivität der Amygdala. Alkohol ist die häufigste Ursache unbeabsichtigter REM-Deprivation — er unterdrückt REM in der ersten Nachthälfte. Antidepressiva (SSRI, SNRI) und klassische Schlafmittel (Benzodiazepine) supprimieren REM ebenfalls. REM-Rebound nach REM-Deprivation: intensive, oft beunruhigende Träume als Kompensation. Chronische REM-Deprivation ist mit erhöhtem Depressionsrisiko assoziiert.
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