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Schlafproblem

Nasenpflaster und Nasenstrips: Helfen sie gegen Schnarchen?

Nasenstrips öffnen die Nasenflügel von außen und können bei verengter Nase helfen. Gegen Schnarchen aus dem Rachen bringen sie wenig. Wann sie sinnvoll sind und wann nicht.

Felix
Von Felix Redaktionell geprüft
Aktualisiert: 2 Min. Lesezeit Schlafproblem
Titelbild zum Ratgeber: Nasenpflaster und Nasenstrips: Helfen sie gegen Schnarchen?

Symptome

  • Verstopfte Nase beim Einschlafen
  • Schnarchen mit geschlossenem Mund
  • Mundtrockenheit am Morgen
  • Nasenflügel fallen beim Einatmen ein
  • Schlechter Schlaf durch Nasenatmung
Behandlungsansätze
Im Alltag
Nasenstrips bei Engstelle der Nase testen, Ursache der verstopften Nase behandeln.
Wenn es anhält
Bei Atemaussetzern oder starkem Schnarchen ärztlich abklären.

Wie Nasenstrips funktionieren

Nasenstrips sind Klebestreifen, die auf den Nasenrücken geklebt werden und die Nasenflügel leicht nach außen ziehen. Dadurch wird der Eingang der Nase weiter. Nasendilatatoren sitzen dagegen innen in der Nase. Beide wirken nur an der Nase, nicht im Rachen.

Wann sie helfen können

Sinnvoll sind sie, wenn die Nase beim Einatmen zusammenfällt oder verengt ist, etwa bei Erkältung, Allergie oder einer schmalen Nase. Sie können die Nasenatmung erleichtern und das Schnarchen dann etwas verringern, siehe Nasenatmung im Schlaf. Auch bei Heuschnupfen kann das Hilfe sein, siehe Allergie und Schlaf.

Wann sie nichts bringen

Die meisten Schnarchgeräusche entstehen im Rachen, wenn das Gewebe schwingt. Dagegen helfen Nasenstrips kaum. Auch bei Schlafapnoe lösen sie das Problem nicht, siehe Schlafapnoe. Wirksamer bei Rachenschnarchen sind Seitenlage, Gewichtsreduktion, wenig Alkohol am Abend und gegebenenfalls eine Schnarchschiene.

Praktische Tipps und Nebenwirkungen

Reinige die Haut vorher, klebe den Streifen mittig auf den Nasenrücken knapp über den Nasenflügeln und entferne ihn morgens vorsichtig mit etwas Wasser. Mögliche Nebenwirkungen sind Hautreizungen und Rötungen. Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als etwa sieben Tage angewendet werden, sonst droht Gewöhnung. Zusätzlich hilft Nasenspülung mit Salzlösung.

Wann zum Arzt?

Suche ärztliche Hilfe bei dauerhaft verstopfter Nase, Schnarchen mit Atemaussetzern, starker Tagesmüdigkeit oder Nasenbluten, siehe auch Schnarchen und Partner und Schnarchen. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.

Wichtig: Bei anhaltenden Schlafproblemen (über 4 Wochen) sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Viele Schlafstörungen sind sehr gut behandelbar.

Häufige Fragen

Helfen Nasenstrips gegen Schnarchen?
Nur wenn das Schnarchen von einer verengten Nase kommt. Bei Schnarchen aus dem Rachen bringen sie wenig.
Wie klebt man Nasenstrips richtig?
Haut reinigen, Streifen mittig auf den Nasenrücken knapp über den Nasenflügeln kleben und fest andrücken. Morgens vorsichtig abziehen.
Sind Nasenstrips bei Schlafapnoe sinnvoll?
Sie lösen die Atemaussetzer nicht. Bei Verdacht auf Schlafapnoe solltest du ärztlich abklären lassen.
Wie lange darf man Nasenspray nehmen?
Abschwellende Nasensprays in der Regel nicht länger als etwa sieben Tage, sonst droht eine Gewöhnung. Frage im Zweifel in der Apotheke.
FG
Felix

Nach seinem Burnout 2018 und monatelangen Schlafproblemen widmete sich Felix intensiv der Schlafforschung. Seit 2021 schreibt er auf SchlafenTipps.de.

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