Symptome
- Verstopfte Nase beim Einschlafen
- Schnarchen mit geschlossenem Mund
- Mundtrockenheit am Morgen
- Nasenflügel fallen beim Einatmen ein
- Schlechter Schlaf durch Nasenatmung
Wie Nasenstrips funktionieren
Nasenstrips sind Klebestreifen, die auf den Nasenrücken geklebt werden und die Nasenflügel leicht nach außen ziehen. Dadurch wird der Eingang der Nase weiter. Nasendilatatoren sitzen dagegen innen in der Nase. Beide wirken nur an der Nase, nicht im Rachen.
Wann sie helfen können
Sinnvoll sind sie, wenn die Nase beim Einatmen zusammenfällt oder verengt ist, etwa bei Erkältung, Allergie oder einer schmalen Nase. Sie können die Nasenatmung erleichtern und das Schnarchen dann etwas verringern, siehe Nasenatmung im Schlaf. Auch bei Heuschnupfen kann das Hilfe sein, siehe Allergie und Schlaf.
Wann sie nichts bringen
Die meisten Schnarchgeräusche entstehen im Rachen, wenn das Gewebe schwingt. Dagegen helfen Nasenstrips kaum. Auch bei Schlafapnoe lösen sie das Problem nicht, siehe Schlafapnoe. Wirksamer bei Rachenschnarchen sind Seitenlage, Gewichtsreduktion, wenig Alkohol am Abend und gegebenenfalls eine Schnarchschiene.
Praktische Tipps und Nebenwirkungen
Reinige die Haut vorher, klebe den Streifen mittig auf den Nasenrücken knapp über den Nasenflügeln und entferne ihn morgens vorsichtig mit etwas Wasser. Mögliche Nebenwirkungen sind Hautreizungen und Rötungen. Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als etwa sieben Tage angewendet werden, sonst droht Gewöhnung. Zusätzlich hilft Nasenspülung mit Salzlösung.
Wann zum Arzt?
Suche ärztliche Hilfe bei dauerhaft verstopfter Nase, Schnarchen mit Atemaussetzern, starker Tagesmüdigkeit oder Nasenbluten, siehe auch Schnarchen und Partner und Schnarchen. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.
Wichtig: Bei anhaltenden Schlafproblemen (über 4 Wochen) sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Viele Schlafstörungen sind sehr gut behandelbar.