Symptome
- Rückenschmerzen im Liegen oder beim Umdrehen
- Ausstrahlung ins Bein (Ischias)
- Morgensteifigkeit im Rücken
- Aufwachen nach wenigen Stunden
- Schmerz bei längerem Liegen auf einer Seite
Warum Rückenschmerzen nachts den Schlaf rauben
Schmerz und Schlaf beeinflussen sich: Schmerz stört den Schlaf, und Schlafmangel senkt die Schmerzschwelle, siehe Chronischer Schmerz und Schlaf. Bei Bandscheibenvorfall und Ischias drückt oft ein Nerv, was in bestimmten Positionen stärker schmerzt.
Die besten Schlafpositionen
Rückenlage: Lege ein Kissen oder eine zusammengerollte Decke unter die Knie. Das entlastet den unteren Rücken. Seitenlage: Winkle die Beine leicht an und lege ein Kissen zwischen die Knie, damit das Becken gerade bleibt. Bauchlage ist ungünstig, weil sie den unteren Rücken ins Hohlkreuz zieht. Mehr: Schlafposition: Rücken, Seite oder Bauch.
Matratze und Lattenrost
Eine mittelfeste Matratze, die die Wirbelsäule in Seitenlage gerade hält und in Rückenlage nicht zu stark einsinkt, ist bei vielen am verträglichsten. Zu weiche Matratzen lassen das Becken absinken. Zu harte drücken auf Schulter und Hüfte. Siehe Matratze und Härtegrad und Schulterschmerzen nachts.
Aufstehen und Abendroutine
Rolle dich zum Aufstehen auf die Seite und drücke dich mit den Armen hoch, statt den Oberkörper geradeaus aufzurichten. Ein warmes Bad oder eine Wärmflasche am Abend entspannt die Muskulatur. Sanfte Bewegung am Tag hilft mehr als Schonung, solange es sich nicht verschlimmert. Entspannung beim Einschlafen: Progressive Muskelentspannung.
Warnzeichen: Wann du sofort zum Arzt musst
Geh sofort zum Arzt oder in die Notaufnahme bei Taubheit im Genitalbereich oder am Gesäß, Problemen beim Wasserlassen oder Stuhlgang, Lähmungserscheinungen oder zunehmender Schwäche im Bein, Rückenschmerz nach einem Unfall, Fieber mit Rückenschmerz oder ungewolltem Gewichtsverlust. Dauern Schmerzen länger als wenige Wochen, lass sie abklären. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.
Wichtig: Bei anhaltenden Schlafproblemen (über 4 Wochen) sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Viele Schlafstörungen sind sehr gut behandelbar.