Östrogen und Schlaf — Östrogen beeinflusst den Schlaf über mehrere Wege direkt. Es fördert REM-Schlaf, stabilisiert die Thermoregulation (niedrigere Körperkerntemperatur im Schlaf), moduliert Serotonin-Rezeptoren (relevant für Einschlafen und Stimmung) und schützt die Atemwegsmuskulatur (Schlafapnoe-Schutzfaktor). In der Perimenopause und Menopause sinkende Östrogenspiegel erklären viele typische Schlafstörungen: Hitzewallungen (gestörte Thermoregulation), häufiges Aufwachen, weniger REM-Schlaf, erhöhte Schlafapnoe-Inzidenz. Östrogentherapie verbessert Schlafqualität bei klimakterischen Beschwerden nachweislich. Auch im normalen Zyklus: prämenstruell sinkt Östrogen und Progesteron — viele Frauen erleben schlechteres Schlafen in den Tagen vor der Menstruation.

Felix
Felix

Nach seinem Burnout 2018 und monatelangen Schlafproblemen widmete sich Felix intensiv der Schlafforschung. Seit 2021 schreibt er auf SchlafenTipps.de.

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