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Schlafproblem

Hüftschmerzen beim Schlafen: Tipps für Seitenschläfer

Viele Seitenschläfer wachen mit Hüftschmerzen auf, weil die Hüfte nachts Druck trägt. Mit Kissen zwischen den Knien und passender Matratze lässt sich das oft deutlich verbessern.

Felix
Von Felix Redaktionell geprüft
Aktualisiert: 2 Min. Lesezeit Schlafproblem
Titelbild zum Ratgeber: Hüftschmerzen beim Schlafen: Tipps für Seitenschläfer

Symptome

  • Schmerz an der Außenseite der Hüfte im Liegen
  • Aufwachen beim Drehen auf die Seite
  • Schmerz beim Aufstehen am Morgen
  • Ausstrahlung in den Oberschenkel
  • Besserung beim Gehen
Behandlungsansätze
Als Erstes
Kissen zwischen die Knie.
Im Alltag
Weichere Auflage bei harter Matratze, Seitenwechsel, Dehnung und Bewegung am Tag.
Wenn es anhält
Bei anhaltendem Schmerz ärztlich abklären.

Warum die Hüfte beim Seitenschlafen schmerzt

In Seitenlage trägt die Hüfte einen großen Teil des Körpergewichts. Ist die Matratze zu hart, entsteht Druck auf Hüftknochen und Weichteile. Häufige Ursachen für Schmerzen an der Außenseite sind eine Reizung der Sehnenansätze oder eine Schleimbeutelentzündung (Trochanter-Bursitis), seltener auch Hüftarthrose.

So lagerst du die Hüfte entlastet

Lege in Seitenlage ein Kissen zwischen die Knie, damit das oben liegende Bein nicht nach vorn sinkt und das Becken gerade bleibt. Ein weiteres Kissen vor dem Oberkörper kann die Schulter entlasten. Wechsle zwischen den Seiten oder nutze Rückenlage mit Kissen unter den Knien, siehe Rückenschmerzen nachts und Schlafposition.

Matratze und Topper

Eine zu harte Matratze verstärkt den Druck auf die Hüfte. Ein Topper oder eine weichere Schulter- und Hüftzone können helfen. Mehr: Matratze und Härtegrad wählen.

Was tagsüber und abends hilft

Regelmäßige Bewegung, sanftes Dehnen der Hüftmuskulatur und Kräftigung unter Anleitung der Physiotherapie, Wärme am Abend, siehe Warmes Bad vor dem Schlafen. Vermeide langes Sitzen mit überschlagenen Beinen. Bei Dauerschmerz siehe Chronischer Schmerz und Schlaf.

Wann zum Arzt?

Lass Hüftschmerzen ärztlich abklären, wenn sie länger als zwei bis drei Wochen anhalten, nachts stark sind, mit Schwellung, Rötung, Fieber, Hinken oder Bewegungseinschränkung einhergehen oder nach einem Sturz beginnen. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.

Wichtig: Bei anhaltenden Schlafproblemen (über 4 Wochen) sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Viele Schlafstörungen sind sehr gut behandelbar.

Häufige Fragen

Wie schläft man bei Hüftschmerzen am besten?
In Seitenlage mit Kissen zwischen den Knien oder in Rückenlage mit Kissen unter den Knien. Wechsle die Seiten und vermeide Druck auf die schmerzende Hüfte.
Warum tut die Hüfte beim Liegen auf der Seite weh?
Die Hüfte trägt in Seitenlage viel Gewicht. Eine zu harte Matratze, gereizte Sehnen oder eine Schleimbeutelentzündung verstärken den Druck-Schmerz.
Hilft ein Topper bei Hüftschmerzen?
Oft ja, wenn die Matratze zu hart ist. Er verteilt den Druck und entlastet Hüfte und Schulter.
Wann sollte ich wegen Hüftschmerzen zum Arzt?
Wenn sie länger als zwei bis drei Wochen anhalten, mit Schwellung, Fieber oder Hinken einhergehen oder nach einem Sturz auftreten.
FG
Felix

Nach seinem Burnout 2018 und monatelangen Schlafproblemen widmete sich Felix intensiv der Schlafforschung. Seit 2021 schreibt er auf SchlafenTipps.de.

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