Symptome
- Müdigkeit zwischen 13 und 15 Uhr
- Konzentrationsprobleme nach dem Mittagessen
- Heißhunger auf Süßes am Nachmittag
- Augenlider werden schwer
- Starker Wunsch nach einem Nickerchen
Warum wir nachmittags müde werden
Die innere Uhr hat am frühen Nachmittag ein natürliches Tief, auch wenn man nichts gegessen hat. Das Essen kann es verstärken: Große, kohlenhydratreiche Mahlzeiten lenken Blut in den Verdauungstrakt und lassen den Blutzucker stark schwanken. Dazu kommt Schlafmangel, der das Tief verstärkt, siehe Müde trotz genug Schlaf.
8 Tipps gegen das Mittagstief
1. Iss mittags eher leicht und nicht zu viel. 2. Kombiniere Eiweiß, Gemüse und Vollkorn statt viel Zucker und Weißmehl. 3.
Gehe nach dem Essen 10 bis 15 Minuten an die frische Luft, Tageslicht macht wach. 4. Trinke ausreichend Wasser. 5. Verschiebe anspruchsvolle Aufgaben auf den Vormittag. 6.
Mache bei Bedarf einen Power Nap von 10 bis 20 Minuten, nicht länger. 7. Probiere den Coffee Nap: Kaffee trinken und sofort kurz hinlegen. 8. Schlafe nachts ausreichend, siehe Schlafdauer.
Koffein richtig einsetzen
Ein Kaffee nach dem Mittag kann helfen, wirkt aber noch am Abend nach und stört den Schlaf. Nutze Koffein bis zum frühen Nachmittag, siehe Koffein und Schlaf.
Wann es mehr als ein Tief ist
Wer fast täglich extrem müde wird, unfreiwillig einnickt oder tagsüber stark erschöpft ist, sollte Ursachen abklären lassen, etwa Schlafapnoe, Diabetes, Eisenmangel oder eine Schilddrüsenstörung. Bei Müdigkeit am Steuer siehe Sekundenschlaf beim Autofahren. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.
Wichtig: Bei anhaltenden Schlafproblemen (über 4 Wochen) sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Viele Schlafstörungen sind sehr gut behandelbar.