Periphere Vasodilatation — Erweiterung der Blutgefäße in der Körperperipherie (Hände, Füße, Haut) als aktiver Mechanismus der Wärmeabgabe beim Einschlafen. Wenn schlaffördernde Neuronen im Hypothalamus aktiv werden, leiten sie periphere Vasodilatation ein: Blut fließt verstärkt in die Extremitäten, Haut gibt Wärme ab, Körperkerntemperatur sinkt. Das ist der physiologische Grund für warme Hände und Füße beim Einschlafen. Kalte Füße (Vasokonstriktion durch Kälte oder Stress) hemmen diesen Mechanismus und verzögern das Einschlafen. Messung: Die distale-proximale Temperaturgradient (Hauttemperatur Hände/Füße vs. Körperstamm) ist ein valider Einschlafindikator.