Thermische Schlafregulation — Der Körper senkt aktiv seine Kerntemperatur um 0,5–1,5 Grad Celsius als Einschlaf-Signal. Dieser Abkühlungsprozess ist notwendig für den Schlafbeginn — erhöhte Körperkerntemperatur verhindert das Einschlafen. Mechanismus: Wärme wird über periphere Vasodilatation (Erweiterung der Blutgefäße in Händen und Füßen) abgegeben. Deshalb fühlen sich schläfrige Menschen oft mit warm-schweren Händen und Füßen an. Praktische Nutzung: Ein Warmbad (40 Grad, 10 Min.) 1–2 Stunden vor dem Schlafen erzeugt reflexiven Gegeneffekt — Körper gibt nach dem Bad intensiv Wärme ab, was die Kerntemperatur schneller senkt. Schlafzimmertemperatur 16–18 Grad unterstützt den Abkühlungsprozess. Zu warme Schlafzimmer (über 24 Grad) reduzieren Tiefschlaf und REM-Schlaf messbar.
Thermische Schlafregulation
Der Körper senkt aktiv seine Kerntemperatur um 0,5–1,5 Grad Celsius als Einschlaf-Signal. Dieser Abkühlungsprozess ist notwendig für den Schlafbeginn — erhöhte Körperkerntemperatur verhindert das Einschlafen. Mechanismus: Wärme wird über periphere Vasodilatation (Erweiterung der Blutgefäße in Händen und Füßen) abgegeben. Deshalb fühlen sich schläfrige Menschen oft mit warm-schweren Händen und Füßen an. Praktische Nutzung: Ein Warmbad (40 Grad, 10 Min.) 1–2 Stunden vor dem Schlafen erzeugt reflexiven Gegeneffekt — Körper gibt nach dem Bad intensiv Wärme ab, was die Kerntemperatur schneller senkt. Schlafzimmertemperatur 16–18 Grad unterstützt den Abkühlungsprozess. Zu warme Schlafzimmer (über 24 Grad) reduzieren Tiefschlaf und REM-Schlaf messbar.
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